Menschwohl beschreibt die mehr oder weniger gesunde Befindlichkeit einer Person. Dazu zählen verschiedene Aspekte, die nur ihn als Individuum betreffen. Sein Zustand in den drei Bereichen Körper, Geist und Seele wird betrachtet.

  • Körper
  • Geist
  • Seele

Wichtig ist in der Betrachtung des Menschwohls zunächst nur der eigene Zustand, in dem der Einzelne ist. Wie fühlt es sich in der eigenen Haut gerade an? Alter, Geschlecht, Gebrechen, Krankheiten, Belastungen, Beanspruchungen, Herausforderungen, Emotionen, Wertewelt, Wahrnehmung nach innen und außen. Welche Persönlichkeitsstruktur, welches Profil, welche Eigenheiten besitzt der einzelne Mensch und wie geht es ihm selbst damit? Geht er pfleglich, fürsorglich, wohlwollend mit seinen Ressourcen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Kenntnissen, Begabungen, Neigungen, Emotionen um? Ist er eher introvertiert oder sucht die große Bühne? Möchte der einzelne Mensch eher leiden und Opfer sein, das ist schön bequem, wenn er immer ein kleines Drama bereit hält. So ist er Opfer der Umstände. Die Big 5 und andere Persönlichkeitstests untersuchen genau diese Dinge. Und wir untersuchen sie auch – nur etwas anders – wir untersuchen die persönlichen individuellen förderlichen Grenzen und die persönlichen individuellen hemmenden Grenzen. Erst wenn wir ein Gefühl für unsere innersten Geheimnisse haben, können wir bewussst entscheiden und handeln. Auch das hat Grenzen – und wieder sind wir in der Grenz-Kompetenz – wie gehen wir damit um, wenn wir vermeintlich wirklich keinen Entscheidugnsspielraum haben?

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